02.04.2011

Kochen: Trauben-Rucolasalat mit Huhn

Ich hab mal wieder etwas Neues ausprobiert: Trauben-Rucolasalat mit Huhn - leicht exotisch, fruchtig, herb-süß, lecker!

Zutaten (für 1 Person):
  • 250g Rucola
  • 1 Hand voll blaue Trauben (ca. 125g)
  • 50g Gurke
  • ca. ¼ kaltes Brathühnchen
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 TL Olivenöl
  • 1 – 2 EL Philadelphia Kräuter
  • Kräutersalz, Pfeffer

Zubereitung:
  • Rucola waschen und gründlich trockenschütteln
  • Trauben waschen, aufschneiden und wenn nötig Kerne entfernen
  • Gurke schälen und in kleine Stücke schneiden
  • Fleisch vorsichtig von den Hühnchenknochen lösen und etwas zerrupfen oder aufschneiden (je nach Geschmack mit oder ohne Haut)
  • Für das Dressing Zitronensaft, Olivenöl und Philadelphia mischen und mit Kräutersalz und Pfeffer nach Belieben würzen
  • Alles in einer Schüssel gut durchmischen und schmecken lassen


28.03.2011

Ein Schwank über die Höhen und Tiefen eines Umzugs…


Ich war einmal ein kleines Rehauge, dem durch die Launen des Schicksals ein Umzug ins Haus stand…
Die Erfahrung lehrte mich, umziehen ist vor allem eines: anstrengend. Das weiß wahrscheinlich ein jeder, der schon einmal ohne Unterstützung einer Umzugsfirma sein Domizil gewechselt hat. Hat man also keine Umzugsfirma bei der Hand, braucht man vor allem drei unerlässliche Dinge: motivierte, starke Freunde (die die fleißigen Helferlein spielen dürfen), viel Ausdauer und genügend Zeit. Leider war letzteres in Kombination mit den Helfern in meinem Fall eher Mangelware.
So hab ich also das wahnwitzige Experiment „Umzug in EINEM Tag“ gestartet.

Angefangen hat alles am Vorabend eines föhnsturm-gebeutelten Tages im März, an dem ich versuchte dem Chaos meines Wohnstandes irgend Herr zu werden und alles in Kisten, Säcke und Taschen zu verfrachten. Das klingt an sich nicht sonderlich schwirig, wenn man nicht einen Plan verfolgen will, der vorsieht, dass man einerseits alles schnell wiederfindet und dass man andererseits, für den Fall, dass das ehrgeizige Vorhaben an einem einzigen Tag umzuziehen scheitert und man doch noch nicht im neuen Heim wohnen kann, die wichtigsten Dinge extra verpackt und kennzeichnet, um diese immer bei der Hand zu haben und als letztes zu übersiedeln. Ich hatte das Einpack-Tetris also auf dem „Advanced“-Level zu spielen. Und so kämpfte ich einen Abend lang mit Kisten, Organisation und der nahenden Verzweiflung.
Aber ich habe gesiegt!

Am nächsten Morgen, dem Tag der Tage, ging es dann auch gleich nach einem anständigen Frühstück (man muss für solche Aufgaben schließlich gut gestärkt sein) mit tatkräftiger Hilfe von C. ans Werk. Genauer gesagt ans Ikea-Möbel aufbauen. Und wieder einmal durfte ich feststellen: Hochgelobt seien die Schweden mit ihren einfachen, klaren, sich wiederholenden Möbelaufbau-Schemata und all jene, die kundig sind, einen Akkuschrauber zu verwenden! (ich gehöre inzwischen auch dazu *g*)

Zu Mittag waren schließlich alle neuen Möbel fix­-fertig aufgebaut und mein zweites, starkes Helferlein A. trudelte munter ein. Gerade rechtzeitig. Denn jetzt begann die schwierige Phase des Übersiedelns – das Möbel und Kisten Schleppen. Halbwegs strategisch versuchte ich also mit meinen beiden starken Männern mein altes Zimmer zu leeren und meine neue Wohnung mit Möbeln und Kisten zuzustellen. Während somit das eine zusehends trister wurde begann das andere endlich ein bisschen wohnlicher zu wirken. (Schon erstaunlich, wie viel ein paar Möbel und im Weg herumstehende Kisten alles ausmachen können. Ich bin jedes Mal wieder fasziniert.) Und natürlich, je mehr von A nach B verfrachtet war, desto müder wurden wir alle und desto mehr zehrte der Föhnsturm dieses Tages an unseren Körpern (ja, ernsthaft – eine Böe hätte mich fast weggeweht und die Jungs sind mit meinem Lattenrost beinahe abgehoben) und Nerven. Dabei standen uns die beiden buchstäblich größten Partien noch bevor – Kleiderschrank und Couch.
Mein unglaublich schöner, eleganter, schlanker, nicht auftragend wirkender Schrank von den Maßen 150x236x60cm (BxHxT) musste vor dem Transport jedoch erst auseinander gebaut werden. (Was für ein Teufel mich bei der Idee, den Schrank als Ganzes (1 großer + 1 kleiner Teil) transportieren zu wollen/können geritten haben muss, ist mir ein bleibendes Rätsel. Zum Glück habe ich bei der ersten neu-gekaufte-Möbel-in-Wohnung-bring-Aktion sehr schnell erkannt, dass das niemals nicht funktionieren kann und war entsprechend vorbereitet.) Nachdem wir das geschafft hatten, wurde das gute Stück also in Einzelteilen von mir und A. übersiedelt. Und ich sage euch, selbst in Einzelteilen ist es kein Spaß diesen Schrank zuerst 2 Stockwerke runter, ca. 30-40m über die Straße und anschließend wieder in den 3. Stock zu tragen…
Die Königsdisziplin war aber sicherlich meine tolle, ehemals im Arbeitszimmer meines Vaters stehende Couch. Diese konnte nämlich nicht auseinander gebaut werden und musste zuerst in meinem Elternhaus abgeholt werden. Während A. und ich uns also mit meinem Federgewicht von Schrank abmühten, holten C. und mein inzwischen eingetroffener Vater zuerst Leih-Lieferwagen und dann Couch ab, um sie postwend, gemeinsam mit meinem Stiefbruder-in-spe L., nach Innsbruck zu kutschieren. So kam es also am Ende zur Paarung: 4 Männer (C., A., L. und mein Vater) + 1 Couch gegen 1 Stiegenhaus mit x Stufen. Und natürlich haben meine Männer einen glorreichen Sieg davon getragen! (Und das auch keineswegs für ein geringes Ergebnis: diese, inzwischen meine, Couch passt so ausgezeichnet in meine neue Wohnung, als wäre sie nie für einen anderen Platz gekauft worden. Ton in Ton mit dem Boden schmiegt sie sich wie angegossen an die für sie vorgesehene Wand. – Ich bin begeistert!)

Inzwischen war es dann auch schon beinahe 7 Uhr Abends und, nachdem meine 4 besten Helferlein noch die letzten paar Kisten, Zimmerpflanzen und Lebensmittel mit mir gemeinsam in meine neue Bleibe umgelagert hatten, musste doch ein jeder von ihnen ihrer eigenen Wege gehen und ich verblieb allein im Tohuwabohu aus Möbeln, Kisten und Krimskrams. Obwohl müde und hungrig konnte ich doch nicht ruhig inmitten des Chaos sitzen bleiben und hab noch ein, zwei Stündchen bei guter Musik geputzt, geordnet und eigeräumt was das Zeug hielt und bis ich endlich zufrieden war.

Doch wer jetzt denkt, dass ich nun todmüde ins Bett gefallen wäre, der irrt. Nein, ich hatte noch viel vor an diesem Abend… Nach Abendessen, Dusche und zugegebenermaßen ca. 1 ½ Stunden Schlaf gings ab in mein Stammlokal zum Lachen, Tanzen und mit C. und vielen anderen Freunden und Bekannten auf die neue Wohnung und das positiv abgeschlossene Experiment „Umzug in EINEM Tag“ Anstoßen!
Und so feierten wir lustig bis in den nächsten Morgen. *g*

28.02.2011

Umzugschaos und "to do"-Listen

Eine Wohnung neu beziehen ist eine umfangreiche Sache… Man muss vieles organisieren und planen. Und noch viel mehr, wenn man kein Auto hat. Darum erstelle ich für solche Angelegenheiten gerne „to do“-Listen…

Hier ist sie also - meine glorreiche „to do“-Liste bis spätestens Ende März:
  1. Wohnungsübergabe > erledigt
  2. Übergabefotos machen > erledigt
  3. Strom und Wasser anmelden > erledigt
  4. Wohnung als neuen Wohnsitz anmelden > erledigt
  5. alten, gammligen Schrank abbauen und entsorgen > erledigt
  6. neuen, wunderschönen Laminat in Apfelbaumoptik kaufen und verlegen > erledigt
  7. Küche mit Silikon neu verfugen > erledigt
  8. Küche ausmessen und Küchenboden erneuern > erledigt
  9. Wandfarbe besorgen und Wohnung ausmalen > erledigt
  10. Vorhangstangen und Vorhänge besorgen und montieren > als einziges noch offen (ist aber auch nicht so wichtig, als dass es nicht noch ein bisschen Zeit hätte)
  11. alles gründlich putzen > erledigt
  12. noch fehlende Einrichtung besorgen und aufbauen > erledigt
  13. gesamten Hausstand in Kisten verpacken > erledigt
  14. bereits vorhandene, wunderschöne (*g*) Einrichtung teilweise zerlegen > erledigt
  15. alle Möbel und Kisten übersiedeln > erledigt
  16. Couch irgendwie anliefern und am besten gleichzeitig die Waschmaschine abholen (ich habe ja leider keinen Waschmaschinenanschluss in der neuen Wohnung…) lassen > erledigt (aber die Waschmaschine verblieb in der alten Wohnung, da die Nachmieter sie dankenswerterweise übernommen haben)
  17. wichtig: starke Helfer suchen, die mir beim Tragen helfen > erledigt
  18. alles aufbauen und schön, gemütlich herrichten > erledigt
  19. alles aus der alten Wohnung das nicht gebraucht wird verkaufen, verschenken oder zum Sperrmüll verfrachten > erledigt
  20. alte Wohnung putzen und ausmalen > erledigt
  21. Übergabe der alten Wohnung (mit letzter Abrechnung) > erledigt
  22. Internet für die neue Wohnung anmelden (damit ich meinen Blog auch weiterführen kann *g*) > erledigt
  23. bei Uni, Versicherungen, Geldinstituten, Vereinen, Zeitungsabos, etc. meine neue Adresse angeben > erledigt
  24. und: nebenbei UNI und Arbeiten nicht vergessen bitte! > erledigt *lach*

Ich glaube, das war alles, behalte mir aber vor jederzeit Änderungen, Aktualisierungen, Erweiterungen und Korrekturen durchzuführen… *g*

Grüße aus dem Umzugschaos, Rehauge

17.02.2011

Zum Thema Verdünnungen…

Da ich gerade in meinem vorigen Post darüber gestolpert bin: wie werden eigentlich Mengenverhältnisse richtig angegeben?
Eine Thematik, die für mich im Zuge meines Studiums endlich geklärt wurde und mit der wohl viele Leute ein ziemliches Problem haben. Das haben mich mittlerweile nicht nur Missverständnisse mit Familienmitgliedern, Freunden und freundlichem Verkaufspersonal gelehrt, sondern auch Gebrauchsanweisungen auf beispielsweise Instant-Salatdressingpäckchen oder Frostschutzmittelbehältern.

Aber gut, es gibt ja mehr oder weniger 2 Varianten, wie Verdünnungsverhältnisse angegeben werden. Die offizielle, chemische Variante und die umgangssprachliche Variante.

Die chemische Variante funktioniert folgendermaßen:
Das Verhältnis von beispielsweise Holundersirup zu Wasser soll 1:10 sein. Dafür werden dann 1 Teil Holundersirup und 9 Teile Wasser zusammengeschüttet. Dadurch wird auch gleich angegeben, dass die fertige Mischung zu 1/10 (= einem Zehntel) aus Holundersirup besteht; die Konzentration des Holundersirup in der Mischung ist also 1/10 dessen Ausganskonzentration.

Und so geht die umgangssprachlichen Version:
Nach dieser Methode hätte ich eine 1:9 Verdünnung, wenn ich 1 Teil Holundersirup mit 9 Teilen Wasser mische. Hier habe ich aber nicht gleichzeitig eine Konzentrationsangabe in der Aussage enthalten.

Ich persönlich bin ja Verfechter der chemischen Variante, da diese mehr Aussage beinhaltet und offiziell in jedem naturwissenschaftlichen Arbeitsumfeld so verwendet wird. Dass die umgangssprachliche Variante noch existiert, halte ich für schlecht bis gefährlich, da das zu folgenschweren Missverständnissen führen kann. Man stelle sich nur das Desaster vor, wenn man z.B. in einem Cocktail Alkohol und Fruchtsaft 1:2 mischt und fälschlicherweise das umgangssprachliche Mengenverhältnis verwendet… *g*
… also nein, ich rede natürlich von schwerwiegenderen Dingen als Cocktailmischverhältnissen. Und gerade von diesem Gesichtspunkt aus, bin ich der Meinung, dass es wirklich an der Zeit wäre, dass Hersteller von Gebrauchsartikeln ausschließlich die chemische Variante der Verhältnisangabe verwenden.
Wollte ich nur mal kurz los werden…

16.02.2011

Kochen: Garnelensalat mit südländischem Flair

Zutaten (für 2 hungrige Personen):
  • ca. 100g Garnelen
  • 1-2 Avocados (je nach Geschmack mehr Avocado oder Rucola)
  • 375g Cocktailtomaten
  • ca. 50 – 100g Rucola (je nach Geschmack mehr Avocado oder Rucola)
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 3 EL süße Chili-Sauce
  • Olivenöl
  • Chiliöl
  • weißer Balsamico
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:
  • Garnelen mit etwas Olivenöl und einem EL der süßen Chili-Sauce in einer Pfanne garen und dann beiseite stellen
  • Avocados entkernen, das Fruchtfleisch aus der Schale lösen und in mundgerechte Stücke schneiden
  • Tomaten waschen und vierteln
  • Rucola waschen und gut ausschütteln
  • Frühlingszwiebeln in kleine Ringe schneiden
  • vorbereitete Garnelen, Avocados, Tomaten, Rucola und Frühlingszwiebeln in eine große Salatschüssel geben
  • Für das Dressing den Rest der süßen Chili-Sauce, Olivenöl und Chiliöl (etwa im Verhältnis 4:1), weißen Balsamico, Salz und Pfeffer in einem Glas mischen und über dem Salat verteilen
  • einmal gut durchmischen und schmecken lassen (Dazu passt Weißbrot und hier vor allem Ciabatta sehr gut…)

Da mein Freund und ich so hungrig waren und das Ganze auch noch so lecker war, hab ich leider ganz darauf vergessen ein Foto zu machen. Aber diesen Salat habe ich sicher nicht das letzte Mal gemacht. Das Foto wird also verlässlich nachgeliefert. *g*

Brunch!

Letzten Donnerstag war ich mit Freunden in einem mir bis dato unbekannten Cafe zum Brunch verabredet. Im Nachhinein kann ich nur sagen:

1)      Geniales Café – klein (zu reservieren ist auch unter der Woche eine sehr gute Idee), gemütlich, total liebevoll eingerichtet und dekoriert und eine außergewöhnlich nette und persönliche Bedienung!

2)      Ausgezeichnetes Essen bei toller Auswahl und vernünftigen Preisen – frisch gebackenes, „gschmackiges“ Bort, viele Produkte aus biologischer Produktion, große Auswahl an verschiedenen Teesorten und vor allem: alles reichlich und wunderschön angerichtet. Aber seht am besten selbst.


3)      Ich bin immer noch am verdauen…

Mein Resümee: das Café ist absolut zu empfehlen und ich werde bestimmt noch öfter dort zu Gast sein!